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News | 04.05.2012 | 14:12 Uhr | 1. Mannschaft |

Der Klassiker: Turbine Potsdam vs. FFC Frankfurt


Von Nadine Bieneck

Der Klassiker: Turbine Potsdam vs. FFC Frankfurt
Ein kampfbetontes Spiel mit Haken und Ösen erlebten beide Mannschaften bereits im Hinspiel, hier Jennifer Cramer im Duell mit Kerstin Garefrekes.
Foto: Jan Kuppert
Zum Spitzenspiel der Frauenfußball-Bundesliga empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam am kommenden Sonntag im heimischen „Karl-Liebknecht-Stadion“ um 14 Uhr den langjährigen Erzrivalen FFC Frankfurt. Die Zuschauer und Frauenfußballfans können sich dabei auf ein spannendes ebenso wie emotionales Spiel freuen, welches vorentscheidend im Kampf um die internationalen Startplätze in der nächsten Saison werden könnte.

Die Begegnungen zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem langjährigen Rivalen vom Main gehören stets zu den Klassikern der Saison. Treffen Potsdam und Frankfurt aufeinander, geht es stets um mehr als nur drei Punkte. Es sind Prestigeduelle, geprägt von vielen Emotionen, in denen sich zudem zahlreiche deutsche und internationale Auswahlspielerinnen gegenüber stehen. Das ist bei der Partie des 20. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga am kommenden Sonntag nicht anders. Vor allem und in erster Linie geht es drei Spieltage vor Saisonende jedoch auch um immens wichtige Punkte im Kampf um den Meistertitel sowie die UEFA Women’s Champions League-Startplätze in der neuen Saison. Zu diesen berechtigen der Meister- und der Vize-Meistertitel, Tabellenrang 1 oder 2 sind daher das erklärte Saisonziel von Turbine-Cheftrainer Bernd Schröder: „Wir wollen auch nächste Saison wieder international spielen, denn wir werden eine gute Mannschaft haben.“

Um den knappen Vorsprung an der Tabellenspitze, der Zweitplatzierte VfL Wolfsburg lauert mit nur einem Zähler hinter den Potsdamerinnen, zu wahren, müssen die „Turbinen“ neben „Herz und Leidenschaft“, so Trainer Bernd Schröder, auch 200% Konzentration und Engagement auf dem Spielfeld abrufen. Denn im Team der Gäste aus Frankfurt stehen sie nicht nur zahlreichen Nationalspielerinnen gegenüber, sondern mit Desirée Schumann, Fatmire Bajramaj und der (verletzten) Nadine Angerer auch gleich mehreren Ex-Potsdamerinnen, die besonders motiviert gegen ihren einstigen Club aufspielen werden. Zugleich möchte sich die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert sicher auch für die in der Hinrunde erlittene 0:2-Niederlage gegen die „Turbinen“ vor heimischer Kulisse revanchieren und seinen zuletzt erfolgreichen Saisonverlauf (Einzug in das DFB-Pokal-Finale, Einzug in das UEFA Women’s Champions League Finale, vier Bundesliga-Siege in Folge, dabei zuletzt ein 7:0-Kantererfolg gegen den SC Freiburg) weiter fortsetzen. Eine große Aufgabe und Herausforderung also für die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder, die sich zuletzt jedoch im Bundesliga-Verlauf ebenfalls stabilisieren konnte.

„Für beide Mannschaften ist es ein richtungsweisendes Spiel bezüglich der Meisterschaft“, schaut Trainer Bernd Schröder voraus. „Die Chancen stehen für beide Teams 50/50. Frankfurt hat von der eigentlichen Besetzung her mehr zu bieten als wir, doch wir werden alles versuchen, um unsere Position in der Tabelle zu behalten“. Der Coach der „Turbinen“ rechnet mit einem „kampfbetonten Spiel, welches nicht ohne Emotionen ablaufen wird“. Zugleich weiß er, dass die Mannschaft des 1. FFC Frankfurt mit viel Rückenwind nach Potsdam reist. „Die kommen nach dem Erreichen der beiden Endspiele in Pokal und Champions League mit breiter Brust nach Potsdam“, so Schröder, „auch der 7:0-Sieg gegen den SC Freiburg am letzten Sonntag zeigt, dass die Mannschaft auf dem Weg nach oben ist.“ In der Tat. „Wir haben mit unserem Spiel gegen den SC Freiburg Selbstvertrauen tanken können“, schaut Frankfurts Trainer Sven Kahlert zuversichtlich dem Spitzenspiel entgegen. „Genau da müssen wir jetzt auch in Potsdam wieder anknüpfen. Natürlich erwartet uns mit dem Team von Bernd Schröder der aktuelle Tabellenführer, aber ich bin überzeugt davon, wenn wir unser bestes Leistungsniveau erreichen, dann können wir auch in Potsdam gewinnen.“ Kahlert weiter: „Wir wissen, dass uns nur ein Sieg wirklich hilft, um weiterhin Hoffnung zu haben, uns über die Liga erneut für die Champions League zu qualifizieren.“

Doch auch die Potsdamerinnen können Zuversicht aus den letzten Spielen schöpfen. „Beim Nachholspiel in Neuenahr unter der Woche haben wir angedeutet, was wir können und dass wir unsere Chancen nutzen und oben dabei bleiben wollen“, so Schröder. Und doch „wird das Sonntag ein ganz anderes Spiel“. Beide Mannschaften wissen, dass sie „bei einem Punktverlust weg von der Spitze sind“, so Schröder. Neben wichtigen Zählern im Endspurt um die Meisterschaftsentscheidung möchten die „Turbinen“ sicher auch die bittere 1:5-Pokal-Viertelfinal-Schlappe in Frankfurt wieder gerade rücken und zeigen, dass sie es weitaus besser können. Alle Bedingungen für ein hoch spannendes Spiel sind also gegeben. Personell gibt es bei den Potsdamerinnen keine großen Änderungen, „wir haben soweit alles an Deck“, berichtet der Turbine-Coach.

Zuschauer und Frauenfußball-Fans können sich als auf ein mehr als unterhaltsames Spiel freuen, welches viel Brisanz in sich birgt. Die Potsdamerinnen wiederum hoffen auf eine tolle Zuschauerkulisse, einen Hexenkessel im „Karli“, der die Mannschaft lautstark bei diesem enorm wichtigen Spitzenspiel unterstützt. Extra motiviert zum Stadionbesuch werden muss bei dieser Ansetzung sicher niemand. Die Stadiontore werden am Sonntag bereits um 12:30 Uhr geöffnet, an den Kassen sind dann noch Tickets in allen Kategorien zu folgenden Preisen erhältlich: Sitzplatz – 7 Euro, Sitzplatz ermäßigt – 5 Euro, Stehplatz – 4 Euro. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichterin Christine Baitinger, ihr assistieren Angelika Söder und Susann Kunkel an den Seitenlinien.

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