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News | 23.04.2012 | 09:45 Uhr | 1. Mannschaft |

Nullnummer zum Abschied

Turbine Potsdam präsentiert sich beim 0:0 gegen Lyon verbessert und wahrt so das Gesicht

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Nullnummer zum Abschied
Patricia Hanebeck setzt sich gegen Sonia Bompastor durch.
Foto: Jan Kuppert
Nach der 1:5-Niederlage im Halbfinalhinspiel der Champions League war der deutsche Meister Turbine Potsdam gegen Titelträger Olympique Lyon am Sonntag um Wiedergutmachung bemüht. Manch einer der 3870 Zuschauer hoffte sogar auf eine Sensation, wollte noch nicht an das Aus in der Königsklasse glauben.

Die erste Chance auf dem neu verlegten Rasenteppich im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion gehörte jedoch den Gästen. Die sprintstarke Angreiferin Elodie Thomis enteilte der gesamten Turbine-Abwehr, schoss den Ball jedoch in die Wolken. Da waren gerade 49 Sekunden gespielt und viele Fans fühlten sich an die Regenschlacht von Lyon erinnert, wo Turbine in den ersten 25 Minuten untergegangen war.

Doch die Gastgeberinnen nahmen fortan ihr Herz in beide Hände und suchten ihr Heil im Vorwärtsgang, insbesondere Isabel Kerschowski und Viola Odebrecht zerrten an den Ketten. Patricia Hanebeck, die dieses Mal von Beginn an dabei war, prüfte Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi mit einem Schuss aus 17 Metern (10.).

Schließlich rettete Wendie Renard nach einer Hereingabe von Jennifer Zietz in höchster Not (15.). Doch die Französinnen, die die technisch feinere Klinge schlugen, besaßen ebenfalls ihre Chancen. So musste Turbine-Torfrau Alyssa Naeher einen Schuss von Eugenie le Sommer abwehren (28.) und gegen Thomis im Eins-zu-Eins retten (31.).

Nach der Pause setzte Turbine-Trainer Bernd Schröder alles auf eine Karte und brachte mit Genoveva Anonma eine dritte Stürmerin. Prompt bot sich der Afrikanerin die erste Gelegenheit, doch Corine Franco konnte deren Schuss auf der Linie klären (48.). Sechs Minuten später klatschte ein Freistoß von Isabel Kerschowski an die Latte des Gäste-Tores (54.). Torhüterin Bouhaddi, die immer wieder das Spiel verzögerte, wäre wohl machtlos gewesen. Als Thomis nach einem eher harmlosen Foul die Gelb-Rote Karte sah (60.) schien ein Turbine-Treffer nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die Gäste beschränkten sich fortan auf gelegentliche Konter.

Nach einem Heber von Hanebeck musste Sonia Bompastor erneut auf der Linie klären (75.), wenig später traf Yuki Nagasato nur die Latte (81.). Die letzte Gelegenheit der Partie besaßen schließlich die Gäste, Rosana schoss übers Tor (90.+1).

„Wenn wir so in Lyon aufgetreten wären wie heute, müssten wir uns nicht fragen lassen, warum wir ausgeschieden sind. Heute waren alle auf dem Platz. Leider war das Tor wie zugesperrt“, kommentierte Isabel Kerschowski das 0:0 und den Abschied aus dem internationalen Geschäft. „Wir wollten heute gewinnen und waren auf einem guten Weg. Uns hat ein wenig das Glück gefehlt“, meinte Abwehrchefin Babett Peter. „Mit Blick auf den Kampf um die Meisterschaft sollte uns dieses Spiel Mut machen.“ Dies sah Trainer Schröder ebenso. „Lyon ist eine ausgebuffte, robuste Mannschaft. Wir haben das Halbfinale dort verloren. Doch heute haben wir Lyons Topspielerinnen beherrscht.“ Olympique-Angreiferin Lara Dickenmann, die etwas überraschend erst in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, attestierte Turbine ebenfalls ein gutes Match: „Das war heute sehr schwer. Wir wollten hier nicht verlieren und mussten dafür sehr viel tun.“

Nun will die Schweizer Nationalspielerin am 17. Mai in München mit Lyon auch das Finale gegen den 1. FFC Frankfurt gewinnen. Die Hessinnen hatten sich gegen den FC Arsenal London am Samstag zu Hause erwartungsgemäß mit 2:0 (Hinspiel 2:1) durchgesetzt. „Wir können in diesem Jahr alle drei Titel holen“, so Dickenmann.

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