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News | 12.01.2012 | 18:21 Uhr | 1. Mannschaft |

"Japanische Woche" in Potsdam


Von Nadine Bieneck


Asano (l.) und Yuki Nagasato auf Turbines Trainingsgelände.
Foto: Nadine Bieneck
Volles Programm für Asano Nagasato. Die 22-jährige japanische Nationalspielerin und Schwester von Turbines Stürmerin und Weltmeisterin Yuki Nagasato weilt in dieser Woche in Potsdam, zum einen, um Schwester Yuki zu besuchen, zum anderen aber auch, um beim 1. FFC Turbine Potsdam mitzutrainieren. „Das hat mich interessiert“, erklärt sie ihre Beweggründe. Um jeglichen Spekulationen vorzubeugen erklärt Turbine-Trainer Bernd Schröder direkt, „keine Ambitionen bezüglich einer Verpflichtung zu haben“.

Montag reiste die 22-Jährige Asano Nagasato direkt aus Japan an und wurde von Schwester Yuki am Flughafen freudig begrüßt. „Wir sehen uns leider nur sehr selten“, berichtet Yuki Nagasato, „da wir sehr weit voneinander entfernt leben. Wenn wir uns dann sehen, ist die Freude groß.“ Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Nagasato-Schwestern ist dabei noch gar nicht so lange her – die Weihnachtsferien verbrachte Turbines 24-jährige Stürmerin in der Heimat in Japan, unter anderem auch, um ihre Familie zu besuchen.

Asano Nagasato trieb nun sowohl die Neugier auf das Leben von Schwester Yuki in Deutschland als auch auf den deutschen Frauenfußball in die brandenburgische Landeshauptstadt. „Yuki hat mir bereits einiges über Turbine Potsdam erzählt. Ich wollte den Verein, die Mannschaft und das Training hier jedoch unbedingt persönlich kennenlernen. Daher bin ich für eine Woche nach Potsdam gereist“, berichtet Asano Nagasato. Wenngleich Yuki Nagasato die jüngere Schwester „vorgewarnt“ hatte, zeigt sich diese am Ende der Trainingswoche dennoch von Trainer Bernd Schröder, dessen Trainingsmethoden, aber auch der Turbine-Mannschaft beeindruckt: „Das Training war sehr, sehr anstrengend. Ich habe riesigen Muskelkater. Dennoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht, mitzutrainieren. Das Niveau der Mannschaft ist enorm hoch, viel höher als ich es aus der japanischen Liga und von meinem Verein NTV Beleza kenne.“ Die größten Unterschiede zum Training bei ihrem Heimatverein NTV Beleza? – „Wir machen nicht so viel Krafttraining. Außerdem ist das Lauf- und Spieltempo bei Turbine viel, viel höher“, berichtet Asano, die „auf allen Positionen spielen kann, vor allem aber im Angriff und Mittelfeld, eher offensiv“. Trotz aller Anstrengungen hat sich die 22-jährige in den intensiven Trainingseinheiten der „Turbinen“ durchgebissen und sich dabei auch gar nicht schlecht geschlagen. Jeglichen Spekulationen einer eventuellen Neuverpflichtung der Japanerin beugt Turbine-Trainer Bernd Schröder direkt vor: „Wir haben keine Ambitionen bezüglich einer Verpflichtung. Yuki Nagasato hat gefragt, ob es möglich sei, dass ihre Schwester ein paar Tage bei uns mit trainiert, dem haben wir zugestimmt“, berichtet Turbines Coach, wie es zu der „japanischen Woche“ in Potsdam kam.

Teilweise zwei Mal täglich trainiert Turbine-Coach Bernd Schröder gegenwärtig mit dem Bundesliga-Team. Für Ungeübte eine echte Herausforderung, dementsprechend habe Schwester Asano während ihrer Zeit in Potsdam vor allem „viel Zeit mit Schlafen verbracht“, verrät Schwester Yuki. Da sei nicht viel Zeit für Sightseeing geblieben, berichten die Nagasato-Schwestern. „Aber zu einem kleinen Shopping-Bummel hat es dennoch gereicht“, kichert Yuki Nagasato. „Ich wollte sehen, wie meine Schwester hier in Deutschland lebt“, berichtet Asano, und ist positiv angetan. „Potsdam ist eine wirklich schöne Stadt, nicht so groß und schön ruhig – das gefällt mir“, erklärt sie. Am morgigen Freitag endet ihr Ausflug nach Potsdam bereits wieder, geht es via Berlin zurück nach Japan.

Beide Schwestern hoffen nun auf ein baldiges Wiedersehen. „Vielleicht ja schon beim Algarve-Cup in Portugal im März“, liebäugelt Yuki Nagasato mit einer gemeinsamen Nominierung in die japanische Nationalmannschaft für das hochklassig besetzte Turnier an der Algarve. Dort trifft das Weltmeisterteam unter anderem in seiner Vorrundengruppe auf die Mannschaften von Vize-Weltmeister USA, Norwegen sowie Dänemark. Ob der Montag dieser Woche von der FIFA als „Welttrainer des Jahres 2011 im Frauenfußball“ ausgezeichnete Norio Sasaki das quirlige Nagasato-Duo einlädt, steht jedoch erst Mitte Februar fest, berichtet Yuki. Bis zum Ligastart der japanischen Liga muss sich Asano Nagasato hingegen noch etwas länger gedulden: „Bei uns geht es erst im April wieder los“, erzählt sie. Genügend Zeit, vorher noch einmal einen Abstecher nach Potsdam zu Schwester Yuki zu machen? „Warum nicht, ich würde auf jeden Fall gern wieder nach Potsdam kommen, es hat mir hier wirklich sehr gut gefallen“, lässt Asanos Antwort keine Zweifel.

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