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News | 19.02.2010 | 21:11 Uhr | 1. Mannschaft

Turbine atmet auf

Der deutsche Meister startet am Samstag in Freiburg in die Rückrunde

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Turbine atmet auf
Jennifer Zietz im Hinspiel gegen den SC Freiburg vor heimischer Kulisse.
Foto: Jan Kuppert
Die Erleichterung war sowohl Trainer Bernd Schröder als auch den Fußballerinnen des 1. FFC Turbine anzumerken. „Es ist gut, dass wir am Samstag spielen können, denn das lange Warten hat doch mächtig genervt. Außerdem lässt sich die Partie in Freiburg wegen der langen Anreise nicht so einfach an einem Wochentag durchziehen“, freute sich Kapitän Jennifer Zietz.

Freiburg wird die Punkte kaum freiwillig hergeben.Jenny Zietz

„Wir sind erleichtert, dass wir die weite Fahrt hinter uns bringen können“, erklärte der Coach. „Angesichts unserer Spiele in der Champions League hätte es im März und April keinen akzeptablen Ausweichtermin gegeben.“

Nachdem die für Samstag ursprünglich geplanten Partien der Potsdamerinnen gegen den FC Bayern München und des 1. FFC Frankfurt gegen Freiburg aufgrund unbespielbarer Plätze abgesagt werden mussten, machten Turbine, die Freiburger und der Deutsche Fußball-Bund aus der Not eine Tugend und setzten das in der Vorwoche abgesagte Bundesligaspiel zwischen dem Spitzenreiter und dem Schlusslicht kurzentschlossen für diesen Samstag (14 Uhr) neu an.

Aus der Tabellenkonstellation einen Spaziergang für die Gäste abzuleiten, wäre indes töricht. „Natürlich ist für uns ein Sieg Pflicht, doch das erste Spiel nach so einer langen Auszeit hat oftmals seine Tücken. Die Freiburgerinnen wollen nicht absteigen. Sie haben sich in der Winterpause verstärkt, möchten vom Tabellenende weg und werden die Punkte kaum freiwillig hergeben“, warnt Jenny Zietz.

So holten die Breisgauerinnen mit Abwehrspielerin Michelle Wenino (22) von den Chicago Red Stars, der zehnfachen kanadischen Nationalspielerin Kelly Parker (28) sowie Stürmerin Mele French (25) gleich drei starke Fußballerinnen aus Nordamerika. Parker und French haben im vergangenen Sommer mit Sky Blue New York sogar die US-Meisterschaft gewonnen.

Doch auch die Potsdamerinnen konnten auf dem Transfermarkt noch einmal „zuschlagen“. Zugang Yuki Nagasato aus Japan kann ihren ersten Auftritt in der Bundesliga kaum erwarten. „Ich will in Freiburg mein erstes Tor für Potsdam schießen“, sagte die 22-Jährige, die nach Aussage von Schröder auf jeden Fall zum Einsatz kommen soll. Änderungen wird es im Mittelfeld geben. Viola Odebrecht rückt nach starken Auftritten auf dem Hallenparkett auf die linke Seite – neben ihre langjährige Mannschaftsgefährtin Jennifer Zietz.

Die ist froh, dass es etwas wärmer geworden ist und das alltägliche Schneeschieben auf dem Trainingsplatz im Luftschiffhafen (vorerst) ein Ende hat. „Ich hatte schon Blasen an den Fingern“, erzählt die 26-Jährige. „Jeden Morgen mussten wir den Kunstrasen räumen. Allerdings haben unsere Trainer Bernd Schröder und Dirk Heinrichs kräftig mitgeholfen.“

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